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27.04.2019

NLA Männer

Wiler gewinnt den 12. Meistertitel

Der SV Wiler-Ersigen sichert sich den 12. Meistertitel und egalisiert somit einen neuen Rekord. Wiler setzte sich im Superfinal gegen Qualisieger GC klar mit 8:4 durch.

Der Dauergast im Superfinal, SV Wiler-Ersigen, kam bereits in den ersten Sekunden zu einer nennenswerten Chance. Im Gegenzug erspielte der wirbelnde Offensiv-Verteidiger Tobias Heller die erste Torchance für GC. Der erste Treffer in der ausverkauften SWISS Arena bekamen die Zuschauer kurze Zeit später zu sehen. Dave Wittwer eröffnete für Wiler das Skore, doch die Zürcher Antwort kam prompt: Nur elf Sekunden später konnte Fabrice Göldi für den Qualisieger bereits wieder ausgleichen. Die erste Linie der Berner – mit Wittwer, Bürki, Alder, Louis und Krähenbühl – kreierte weiter gefährliche Chancen. So gelang Joel Krähenbühl noch vor der ersten Pause die erneute Führung für die Grün-Weissen. Nach einem kapitalen Ballverlust von Nico Berlinger zur Spielhälfte, nützte dies Wiler Topskorer Deny Känzig kaltblütig aus und setzte dabei Claudio Mutter im Slot souverän in Szene, der ganz cool zum 3:1 einschieben konnte.

 

Wiler mit meisterlichem Auftritt
Im Schlussabschnitt setzte Wiler noch einen obendrauf. Känzig erhöhte mit einem sehenswerten Volleytreffer auf 4:1. Die beiden Torhüter Christoph Reich wie auch Pascal Meier packten ihr bestes Können im Superfinal aus: Luca Graf scheiterte wie so oft am Berner Schlussmann und auch im Gegenzug war für Michal Dudovic Endstation bei Pascal Meier. Känzig zeigte am heutigen Abend wie so oft, weshalb er das rote Topskorer-Shirt tragen darf. Der erst 22-jährige Nationalspieler lancierte dabei Marco Rentsch mit einem Traumpass, der alleine auf Pascal Meier stürmen konnte und zum 5:1 einschob. Die Weichen Richtung Meistertitel stellte Michal Dudovic zehn Minuten vor Schluss mit dem 6:1 für Wiler. Mit einem Doppelschlag durch Claudio Laely und Benjamin Reusser kamen die Stadtzürcher nochmals auf 6:3 ran. GC ersetzte bereits früh Pascal Meier mit einem sechsten Feldspieler, Joel Krähenbühl machte mit dem siebten Treffer ins leere Tor schlussendlich alles klar. Deny Känzig für Wiler und Claudio Laely für GC brachten mit ihren Treffern kurz vor Schluss nur noch reine Resultatkosmetik. Der SV Wiler-Ersigen siegt bei seiner vierten Teilnahme zum dritten Mal. Mit dem 12. Meistertitel zogen sie mit dem Rekordhalter Rot-Weiss Chur gleich.

 

«Auch der 12. Meistertitel ist immer noch was Spezielles»
Tobias Heller, bester Spieler aus den Reihen der Stadtzürcher, sagte nach dem Spiel: «Es war eine schlechte Leistung von uns, wir haben verdient verloren, aktuell ist der Frust schon sehr gross», und meinte weiter: «Es gibt keine grossen Geheimnisse zwischen Wiler und uns, Wiler spielte heute einfach besser. Im Final entscheiden schlussendlich nur Kleinigkeiten. Wenn man nur ein Tor bei 5 gegen 5 erzielt, sollte man sich nicht wundern einen Final zu verlieren», so Heller. Für den besten Spieler in den Reihen des neuen Schweizer Meisters, Deny Känzig, ist auch dieser 12. Meistertitel immer noch was Spezielles. «Wir haben versucht, die kleinen Sachen richtig zu machen und dies ist uns mehrheitlich über die 60 Minuten gelungen.» Für nächste Saison ist für Deny Känzig klar: «Wenn man bei Wiler ist, ist immer das Ziel, den Meistertitel zu holen.»

 


Grasshopper Club Zürich - SV Wiler-Ersigen 4:8 (1:2, 0:1, 3:5)
SWISS Arena, Kloten. 8011 Zuschauer.

SR: Corina Wehinger, Sandra Zurbuchen

Tore: 12. D. Wittwer (J. Krähenbühl) 0:1. 12. F. Göldi (C. Meier) 1:1. 16. J. Krähenbühl (J. Bürki) 1:2. 31. C. Mutter (D. Känzig) 1:3. 42. D. Känzig (T. Väänänen) 1:4. 47. M. Rentsch (D. Känzig) 1:5. 51. M. Dudovic (M. Hofbauer) 1:6. 55. C. Laely (C. Meier) 2:6. 56. B. Reusser (J. Rüegger) 3:6. 56. J. Krähenbühl (D. Wittwer) 3:7. 58. D. Känzig (M. Louis) 3:8. 60. C. Laely (F. Göldi) 4:8.

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Grasshopper Club Zürich. keine Strafen.

GC: Pascal Meier, Unternäher; Heller, Moch, Berliner, Grafi, Zürcher, Bier, Strässle, Maurer; Laely, Laubscher, Rüegger, Göldi, Chrsitoph Meier, Wenk, Steiger, Reusser, Julkunen, Zolliker, Stocker, Dürler

Wiler: Reich, Menetrey; Wittwer, Bürki, Väänänen, Bischofberger, Hollenstein, Sesulka, Moser, Schlüchter; Louis, Alder, Krähenbühl, Rentsch, Mutter, Känzig, Johnsson, Hofbauer, Lehtinen, Dudovic, Schenk, Affolter

Bemerkungen: 54:04 Timeout GC. Tobias Heller und Deny Känzig als Best Player ausgezeichnet.

Storyfoto: Fabian Trees, imagepower.ch

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