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16.01.2019

Week of the Referee 2019

Schiedsrichter faszinieren Junioren

160 Schiedsrichter nehmen am Projekt «Faszination Schiedsrichter» teil und leiten vom November bis Januar ein Juniorentraining. Einer davon ist der G1-Referee Benjamin Ambühl.

Was ist deine Faszination am Schiedsrichter-Wesen?

40 Jungs zu einem möglichst fairen Spiel zu verhelfen – das ist es, was mich an der Tätigkeit Schiedsrichter so fasziniert. Denn Unihockey bedeutet für mich einen Virus, den ich ganz bewusst nicht bekämpfen will, weil es einfach ein zu tolles Spiel ist.

Wie sah ein Training aus, welches du anlässlich des Projektes «Faszination Schiedsrichter» geleitet hast?

Ich begann das Training mit einem Schnappball und gab dabei keine Regeln vor. Die Junioren stellten fest, dass das Spiel ohne Vorschriften nicht so gut funktioniert wie mit Regeln, denn es glich mehr einem Rugby. Anschliessend erklärte ich ihnen die neusten Regeländerungen im Unihockey, gefolgt von einem Einschiessen und einem Unihockey-Spiel. Abwechslungsweise nahm ich ein Junge zu mir und gemeinsam leiteten wir das Spiel.

Du hast das Juniorenteam UHC Lokomotive Stäfa und das U14 Team von den Lions Meilen Uetikon besucht. Warum hast du gleich zwei ausgewählt?

Ich finde das Projekt genial und will es unterstützen.

Wie hast du die Junioren erlebt?

Die Motivation und der Spieltrieb waren in beiden Teams gross. Spannend zu sehen waren die Unterschiede zwischen den beiden Teams, die ich besuchte. In Stäfa waren die Junioren jünger und sie stellten Fragen, die sie persönlich beschäftigt haben. In einem Match wurde gegen sie gepfiffen und sie wollten wissen, wieso. Nun trauten sie sich, zu fragen: Wie genau muss ich mich beim Bully hinstellen? Warum bekam er den Freistoss und nicht ich? Warum war dies ein Penalty? Die älteren Jugendlichen in Meilen haben die Pfiffe gegen sie weniger persönlich genommen, da sie bereits wussten, warum so entschieden wurde. Viel mehr ging es in den taktischen Bereich und es nahm sie wunder, wie sie die Regeln möglichst gut ausnutzen können, so dass ein Vorteil für sie entsteht.

Was wolltest du den jungen Spielern mitgeben?

1. Freude am Pfeifen, 2. Regeln sind wichtiger Bestandteil des Sports, 3. Schiedsrichter können coole Typen sein, 4. in der Mannschaft gibt es Leute, die fähig sind, selber diese Tätigkeit auszuüben.

Wie waren die Rückmeldungen?

Sehr positiv. Als ich nach den Trainings fragte, wer nun Schiedsrichter werden möchte, streckten fast alle Jungs die Hände in die Höhe. Auch die Trainer begrüssten es, dass die Jungs mit dem Thema konfrontiert wurden.

 

Mehr über die Trainingsbesuche von Benjamin Ambühl gibt es in der aktuellen Ausgabe des unihockey.ch.

Das Projekt «Faszination Schiedsrichter» beinhaltet nicht nur Trainingsbesuche, sondern auch Broschüren, mit denen die Trainer direkt angesprochen werden. swiss unihockey verfolgt damit folgende Ziele: Die Rolle des Schiedsrichters und der Schiedsrichterin fest im Trainingsalltag des Schweizer Unihockeys zu verankern, den Respekt vor der Tätigkeit zu stärken und langfristig mehr Spieler und Spielerinnen für das Amt zu gewinnen.

 

Mehr über das Projekt

Sponsoren und Partner

Hauptsponsor

Die Mobiliar

Ausrüster

FAT PIPE

Ausrüster

Ochsner Sport

Goldsponsor

Concordia

Silbersponsor

Gast

Silbersponsor

OPACC

Silbersponsor

xtendx

Partner

Faude & Huegenin

Charity Partner

Floorball4all

Medienpartner

unihockey.ch

Mitglied von

swiss olympics

Mitglied von

IFF